Wie du einen Entsafter findest, der schnell leckeren Saft macht und dich beim Reinigen nicht zur Verzweiflung bringt! [Meine Tipps, Tests und Erfahrungen]

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Du möchtest einen Entsafter kaufen und hast keine Lust bei der Suche stundenlang Produktinformationen zu vergleichen, Amazon-Rezensionen durchzulesen oder im Kaufhaus ratlos vor den Regalen zu stehen?

Wunderbar, dann bist du hier richtig. Seit drei Jahren entsafte ich und habe viele, viele, ganz unterschiedliche Entsafter getestet. Und das halbe Internet darüber durchgelesen.

Deshalb kann ich dir jetzt ganz genau sagen, was nach meiner Erfahrung das wichtigste beim Kauf eines Entsafters ist. Und keine Sorge: Es ist ganz leicht, wenn du weißt worauf du achten solltest.

So findest du einen Entsafter, der leckeren Saft macht und dich nicht beim Putzen auf die Palme treibt! Hier kommt meine kleine „Kaufberatung“:

1. Entsafter vs. Smoothie-Maker

Zu allererst – damit wir beide auch von demselben reden – darfst du einen Entsafter nicht mit einem Smoothie-Mixer verwechseln.

Beim Entsaften (und das möchtest du ja :-)) wird im Entsafter aus Gemüse und Obst dünnflüssiger Saft hergestellt. Dabei werden zum Großteil Fasern entfernt, was eine schnelle Aufnahme von gesunden Mikronährstoffen unterstützt. Bei einem Mixer, der z. B. für die Zubereitung von Smoothies geeignet ist, wird der Inhalt des Bechers nur gemixt/püriert. Mit allen Fasern.

Für deinen Kauf solltest du also nach „Entsafter“ suchen, nicht nach „Mixern“.

2. Zentrifugen-Entsafter oder „Slow-Juicer“

Bei Entsaftern wird zwischen zwei Typen unterschieden. Den sogenannten Zentrifugal-Entsaftern und den Saftpressen (wohl besser bekannt als „Slow Juicer“).

Zentrifugal-Entsafter zermahlen das Obst/Gemüse und schleudern den Saft aus dem Fruchtfleisch. Damit können schnell große Mengen entsaftet werden, allerdings ist durch die hohe Drehzahl die Saftqualität etwas geringer und die Säfte oxidieren schneller.

Die „Slow Juicer“ funktionieren mit einer geringeren Umdrehungszahl. Das hat den Vorteil einer schonenderen Entsaftung, einer größeren Saftausbeute und sehr hohe Saftqualität. Gleichzeitig ist die Einfüllöffnung bei vielen Modellen sehr klein, so dass mehr geschnippelt werden muss. Und der Name ist nicht zu Unrecht „Slow Juicer“. Es dauert mit der Maschine bestimmt fünfmal so lang.

Du siehst, beide Geräte-Typen haben ihre eigenen Vor- und Nachteile.

Was für dich das beste ist? Als Einsteiger-Modell würde ich einen Zentrifugal-Entsafter empfehlen. Das Saft machen geht dabei so viel schneller – und die Reinigung auch. Wenn du dir gerne mehr Zeit für eine etwas höhere Vitaminausbeute nehmen möchtest, ist ein Slow Juicer sicher eine gute Wahl.

3. Hilfreiche Eigenschaften

So, Typ ist gewählt. Jetzt geht es an die Geräte-Eigenschaften. Was muss ein Entsafter haben, damit er 1.) guten Saft und 2.) Freude beim Benutzen (und Reinigen!) macht?

Das mit dem guten Saft machen ist eigentlich bei allen Geräten, die ich bislang testen konnte, Standard. Die Säfte schmeckte köstlich. Da ich besonders dünnflüssige Säfte liebe, muss auch mein Entsafter – bzw. das Sieb – möglichst fein sein. Das ist aber auch absolute Geschmacksache. Hier kannst du dich also schon mal zurück lehnen. Dein Saft wird schmecken!

Welche Eigenschaften sollte ein guter Entsafter haben?

Aus meiner Erfahrung sind folgende Eigenschaften super hilfreich und ich würde kein Gerät mehr kaufen (und empfehlen!), das diese nicht hat:

  • Große Einfüllöffnung: Eine möglichst große Einfüllöffnung (das ist das „Loch“, in das Gemüse & Obst landet), ist sehr  praktisch. Wenn dein Entsafter eine große Einflüllöffnung hat, dann musst du Obst und Gemüse nicht aufwendig klein schnippeln. Gurke – am Stück! Tolle Sache. Gerade auch bei härteren Sorten wie Süßkartoffel ist es viel entspannter, wenn alles am Stück in die Maschine passt. Glaube mir, ich habe einen Slow Juicer mit Mini-Einfüllöffnung.  Karotten werden längs (!) halbiert. Eine große Einfüllöffnung macht mehr Spaß und ist eine riesen Zeitersparnis.
  • Gut zu reinigen: Hier kommen wir zu einem meiner Lieblingsthemen beim Entsafter-Kauf. Klar, Entsaften macht Spaß. Das Reinigen … nicht SO sehr. 😉 Aber, muss ja sein. Daher mein Tipp: Schau, dass die meisten Teile deines Entsafters in die Spülmaschine dürfen. Wenn nicht … Ok, dann sollte die Maschine wenigstens einfach (ohne Fingernagelbruch) komplett auseinander zu nehmen sein. Und bitte immer daran denken: Messer sofort reinigen, nach dem Entsaften. Verklebte Messer putzen macht null Spaß. Direkt nach dem Entsaften sauber machen: 1 Min. Arbeit. Nachdem die Reste am Messer eingetrocknet sind: 10 Minuten schrubben.
  • Große Saftkanne: Yummy!! Ich produziere gerne Saft auf Vorrat in größeren Mengen (für zwei Personen, d. h. 2 Liter). Die meisten Saftkannen fassen 0,5 – 1 Liter. 1 Liter-Kannen würde ich in jedem Fall empfehlen. Das erspart dir bei größeren Saftmengen das zwischenzeitliche Umfüllen und Kleckserei in der Küche. 🙂
  • Viel Watt & mehrere Geschwindigkeitsstufen: Hier wird’s ein bisschen technisch. Eine hohe Wattzahl sorgt für einen leistungsstarken Entsafter. Ich achte beim Kauf auf mindestens 900 Watt. Mehrere Geschwindigkeitsstufen sollte ein Entsafter haben, um die verschieden Obst- und Gemüsesorten bestmöglichst zu verwerten. Hohe Geschwindigkeiten eignet sich beim Entsaften für hartes, geringere Geschwindigkeiten für weicheres Gemüse bzw. Obst. Mindestens zwei Geschwindigkeitsstufen sollte dein Gerät am besten haben.
  • Gummifüßchen: Beim Entsaften kann ein Gerät auch schon mal richtig wackeln. Z. B. wenn dein Entsafter mit einer harten Süßkartoffel „kämpft“. Stabilität ist dann das Zauberwort. Gummifüßchen am Gerät verhindern das Wegrutschen und lassen den Saft sicher in der Kanne landen.

4. Wie viel kostet ein guter Entsafter?

Auf dem Entsafter-Markt gibt es wirklich eine Vielzahl an Modellen. Preislich gibt es genauso viel Spielraum: Einige Entsafter gibt es schon für unter hundert Euro. Die mittlere Preisklasse bewegt sich zwischen 100 – 180 Euro. Und nach oben gibt es – wie bei vielen Dingen – kein Limit.

Mein erster Entsafter hat etwas um die hundert Euro gekostet. Ich habe ihn seit drei Jahren und in der Zeit habe ich mir einmal das Messer austauschen lassen (einfacher Verschleiß nach vielen, vielen Säften).

Du kannst preislich wirklich aussuchen, was dir am liebsten ist. Mit einem Entsafter im oberen Mittelfeld hast du sicherlich lange Zeit deine Freude. Ich bin ein bisschen „Markenkind“ und suche am liebsten im gewohnten Marken-Umfeld. Dann freue ich mich jeden Tag noch mehr, wenn ich am hübschen Entsafter stehe – und generell in der Küche bin. Aber auch das ist Geschmacksache.

Tipps, wie es günstiger geht:

Wenn du nicht sofort dir deinen Entsafter kaufen kannst, auf zu den feinen Online-Kleinanzeigen. Suche z. B. bei shpok oder eBay Kleinanzeigen nach einem gebrauchten Entsafter. Schön finde ich es auch, wenn du dich mit deinem Freund, deinen Mitbewohnern oder deiner Familie zusammen tust. So kam ich zu meinem ersten, halben Entsafter. 😉

Oder noch ein bisschen günstiger: Wünsch ihn dir! (Und eigentlich dürften Mama und Papa begeistert sein… Mehr Gemüse im Leben und so …).

5. Kaufen!

Hurra! Du hast grad alle meine Infos aufgesogen und bist so bestens vorbereitet für deinen Entsafter-Kauf.

Wohin geht’s? Wenn du gerne lokal (und offline) einkaufst, findest du in den meisten größeren Elektroläden einige Entsafter in den Regalen stehen.

Aber auch online ist die Auswahl riesig. Mit den Kaufkriterien von oben kannst du loslegen.

Ich empfehle gerne (m)einen Entsafter: Hier kannst du ihn bei Amazon kaufen (Affiliate Link*).

Weitere Shopping-Empfehlungen (wie z. B. BPA-freie Trinkflaschen) findest du hier, auf meiner Shopping-Seite.

Hilfe beim Entsaften gesucht? – Hier gibt es mein kostenloses E-Book!

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Hast du auch Lust, frische und gesunde Säfte selbst zu machen? Willst mehr über das Entsaften lernen?

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Viel Spaß beim Entsaften!

Bis zum nächsten Mal. Ich freue mich!

Deine Ina

*Amazon Affiliate Link. D. h. ich bekomme ein bisschen Geld dafür, wenn du über diesen Link einkaufst. Diesen Entsafter empfehle ich, da ich selbst seit 3 Jahren sehr zufrieden damit bin. Mit einem Kauf über den Link unterstützt du den Blog und meine Arbeit. Für dich kostet das Einkaufen darüber nicht mehr. Vielen Dank!

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One thought on “Wie du einen Entsafter findest, der schnell leckeren Saft macht und dich beim Reinigen nicht zur Verzweiflung bringt! [Meine Tipps, Tests und Erfahrungen]

  1. Karin

    Hej, habe mich zum Newsletter angemeldet. Das Thema finde ich sehr spannend, bin selber ein Entsafterfan und habe auch schon mehrere Modelle in Benutzung gehabt. Nachdem ich es auch mal eine Zeit lang mit einem Slow Juicer probiert habe, bin ich letztlich wieder beim Zentrifugenentsafter gelandet. Geht einfach schneller, Lautstärke hin oder her. 🙂
    Liebe Grüße
    Karin

    Antworten

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